Die Wirkkraft der Farben in der Kunsttherapie kann auch durch ihre Schwingungsfrequenzen erklärt werden. Jede Farbe hat eine bestimmte Schwingungsfrequenz, die sich auf uns körperlich, emotional und geistig auswirkt.

Im sichtbaren Lichtspektrum haben die verschiedenen Farben unterschiedliche Wellenlängen. Die längsten Wellenlängen haben die Farben Rot und Orange, während die kürzesten Wellenlängen die Farben Blau und Violett aufweisen. Die Schwingungsfrequenz einer Farbe bestimmt, welche Art von Energie sie trägt.

Farben mit langen Wellenlängen, wie Rot und Orange, haben eine niedrigere Schwingungsfrequenz und werden als wärmend und erdend empfunden. Diese Farben können Kraft gebend wirken und ein Gefühl von Sicherheit vermitteln.

Farben mit mittleren Wellenlängen, wie Gelb und Grün, haben eine höhere Schwingungsfrequenz. Sie werden mit Lebendigkeit, Kreativität und Balance in Verbindung gebracht. Diese Farben können eine motivierende und inspirierende Wirkung haben.

Farben mit kurzen Wellenlängen, wie Blau und Violett, haben die höchste Schwingungsfrequenz. Sie wirken beruhigend, entspannend und können eine transformative Wirkung haben. Diese Farben werden oft in Meditations- und Entspannungstechniken eingesetzt.

Ein Beispiel dafür, wie warme Farben in der Kunsttherapie genutzt werden können, ist die Verwendung von Rottönen, um Angst und Unsicherheit zu reduzieren. Rot wird oft mit Energie und Stärke assoziiert, kann aber auch starke Emotionen wie Wut oder Angst auslösen. Durch gezieltes Arbeiten mit warmen Rottönen, die eine erdende Wirkung haben, können Menschen in der Kunsttherapie lernen, ihre Ängste zu regulieren und innere Stabilität zu finden.

Da aber jeder Mensch eine eigene Resonanz mit den Schwingungsfrequenzen der Farben hat, wird in der Kunsttherapie daher auf die persönlichen Vorlieben und Empfindungen des Klienten geachtet, um eine gezielte Wirkung der Farben zu erzielen.

 

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Kunsttherapie / Emotionszentrierte Kunsttherapie